Das Fraunhofer IGB entwickelt und optimiert Verfahren, Anlagen, Produkte und Technologien in den Geschäftsfeldern Gesundheit, Chemie und Prozessindustrie sowie Umwelt und Energie. Das Ziel ist es, FuE-Ergebnisse aus Natur- und Ingenieurwissenschaften direkt in wirtschaftlich attraktive und gleichzeitig nachhaltige Verfahren und Produkte für die industrielle Praxis umzusetzen. 

 

Das Fraunhofer IGB Institut befindet sich in Stuttgart und beschäftigt derzeit etwa 394 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

 

Eine Vielzahl von Aufgabenstellungen wird am Fraunhofer IGB mit Niederdruck-Plasmatechnik, teilweise in Kombination mit nasschemischen Verfahren gelöst.

Besondere Schwerpunkte liegen in der Bearbeitung von polymeren Werkstoffen und in der Medizintechnik. Zusammen mit Biochemikern, Mikro- und Zellbiologen werden im Institut Oberflächen für Anwendungen in Biologie, Medizin und Pharmazie angepasst. Hierzu sind wir präparativ und analytisch umfassend ausgestattet.

 

Den Eigenschaften von Oberflächen kommt in allen Industriebereichen große Bedeutung zu. Für die Oberflächen vieler Werkstoffe sind häufig andere Eigenschaften erwünscht, als sie das Material im Volumen besitzt.

 

Mit unterschiedlichen Zielstellungen werden am Fraunhofer IGB Verfahren entwickelt, die folgende Oberflächenveränderungen bewirken:

  • Oberflächen werden gereinigt und aktiviert, um Benetzbarkeit und Haftung zu optimieren.
  • Oberflächen werden beschichtet, um Schutzfunktionen (Kratzfestigkeit, Permeationsbarrieren, Schmutzabweisung, Korrosionsschutz) und zusätzliche optische und elektrische Funktionen zu realisieren. 

Oberflächen werden mit chemisch aktiven Funktionen versehen, die chemisch definiert weiter reagieren können.