Die INPLAS-Arbeitsgruppen

Der kurze Weg zwischen Industrie und Wissenschaft

Die INPLAS-Arbeitsgruppen

In unseren thematisch fokussierten, technologieorientierten Arbeitsgruppen

  • »Neuartige Plasmaquellen und -prozesse«
  • »Werkzeugbeschichtungen«
  • »Plasma4Life«
  • Fokusgruppe »Digitalisierung und KI«
  • Gemeinschaftsausschuss »Kombinierte Oberflächentechnik«

tauschen Vertreter der Mitgliedseinrichtungen aus Industrie und Wissenschaft Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam Forschungsstrategien für die Anwendungsfelder der Plasma-Oberflächentechnik, z. B.:

  • Automobil / Luft- und Raumfahrt
  • Energietechnik
  • Maschinenbau
  • Werkzeuge
  • Optik und Glas
  • Umwelttechnik und Life Science
  • Kunststoff- und Textiltechnik
  • Digitalisierung und Elektronik

Was passiert in den Arbeitsgruppen?

  • Austausch zu speziellen Themen
  • Bearbeitung der Themen
  • Offene Diskussion
  • Projektinitiierung und -ausgestaltung
  • Typischerweise zwei Arbeitsgruppensitzungen im Jahr

Welcher Nutzen entsteht für die Mitglieder?

  • Mitgestaltung der Arbeitsgruppen
  • Einbringen eigener Themen und Aufgabenstellungen
  • Kontakte zu kompetenten Partnern
  • Projektgestaltung
  • Informationen

Wer kann in den Arbeitsgruppen mitmachen?

  • Alle INPLAS-Mitglieder und Partner
  • Gäste, die bei Interesse eine Mitgliedschaft anstreben (2 Sitzungen frei)

Die zahlreichen Aufgaben von Oberflächen verlangen unterschiedliche Verfahrensweisen – zum Teil auch die Verbindung verschiedener Prozesse oder Schichttypen, um eine spezielle Oberflächenqualität zu erhalten, die unter anderem für dekorative Schichten, neue Werkstoffe oder Multifunktionalität von Nutzen sind.

Der zusammen zwischen den Verbänden DFODGOEFDS und INPLAS gegründete Gemeinschaftsausschuss „Kombinierte Oberflächentechnik“ widmet sich den Kombinationsschichten der Bereiche Galvanik, Lackiertechnik und Plasmatechnik. Er macht es sich zur Aufgabe, diese einzelnen Teildisziplinen zusammenzuführen, um durch Verbindung dieser Verfahren der Dünnschicht- und Dickschichttechnik zu einer Weiterentwicklung der Oberflächentechnik beizutragen. Die Bündelung der Kräfte, die Erhöhung der Schlagkraft sowie die Steigerung der politischen Akzeptanz sollen übergeordnete Ziele des Gemeinschaftsausschusses darstellen. Bei Interesse richten Sie Ihre Fragen und Ideen bitte an

Frau Prof. Dr. Petra Uhlmann am Leibniz-Institut für Polymerforschung in Dresden oder an die INPLAS-Geschäftsstelle (organisatorische Leitung).

Die Arbeitsgruppe Plasma4Life umfasst alle Themen aus dem Bereich Life Science, wie Umwelt, Hygiene, Medizintechnik, Biotechnologie, Ernährung, Gesundheit und Landwirtschaft. Ziel ist es, Synergieeffekte zu nutzen, einen branchenübergreifenden Dialog zwischen Anbietern, Anwendern und Nutzern der Oberflächentechnik auf dem Gebiet der Life Sciences zu fördern sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsthemen zu identifizieren und effizient zu bearbeiten.

 

Themen

Medizintechnik
Implantate (Herstellung (3D); Anwachs-, Verschleiß-verhalten, Zellwachstum) | Biosensorik | Mikrofluidik | Funktionalisierung, Innenbehandlungen und Beschichtungen von Schläuchen, Verpackungen, Disposables

Hygiene
Entkeimung, Desinfektion | Sterilisation | Schädlingsbekämpfung

Medizin
Antiseptische Therapie (auch multiresistente Keime) | Wundheilung | Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte |Blutungsstillung

Zellkultur und Mikrobiologie
Steuerung von z.B. Zelladhäsion, Proteinadsorption | Kopplung von Antikörpern | Zelltransfektion und –poration

Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt
Desinfektion | Wasserbehandlung | Abgasbehandlung | Entkeimung

AG-Leitung

Prof. Dr. Peter Awakowicz | Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Wolfgang Viöl | HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Dr. Kristina Lachmann | Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Braunschweig

Die Arbeitsgruppe »Werkzeugbeschichtungen« beschäftigt sich – wie es der Name bereits verrät – mit verschiedenen Schwerpunkten zum Thema Werkzeugbeschichtungen. In der AG werden aktuelle Trends innerhalb der Beschichtungstechnologien sowie relevante Aspekte rund um die  Bauteil-/Werkzeugvorbehandlung, Wärmebehandlung und Entwicklung von Substratwerkstoffen diskutiert. Darüber hinaus bieten die Treffen ebenso die Möglichkeit, themenspezifische Fragen zu stellen und gemeinsam im Forum zu besprechen.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es außerdem, konkrete Forschungsaufgaben zu definieren und idealerweise als gemeinsame (geförderte) Projekte einzureichen. Ein Best-practice-Beispiel für ein bewilligtes Projekt ist das laufende Projekt „ÖkoClean“.

 

Konkret stehen folgende Themen im Fokus:

Prozesskette Werkzeugfertigung
Digitalisierung, Werkstoffe & Wärmebehandlung (DCT), Reinigung & Vorbehandlung, Diffusionsbehandlung, Dünnschichtbeschichtungen zum Verschleißschutz und tribologischer Optimierung

Werkzeuge
Zerspanung, Industrielle Schneidwerkzeuge, Umformwerkzeuge 

Umsetzung von Projekten
Plasmatechnik in der Fertigungskette, Big Data, Digitalisierung, Smart Coatings

Entwicklungs- & Projektansätze | Projektanträge

AG-Leitung

Hanno Paschke | DOC, Fraunhofer IST

Eine Beschichtung ist nur so gut wie ihr Prozess. Das Know-how zur Erzielung der richtigen Schichteigenschaften und einer entsprechenden Schichtqualität ist häufig entscheidend für die Einstellung der jeweils gewünschten Oberflächenfunktionen.

Die Arbeitgruppe »Neuartige Plasmaquellen und -prozesse« beschäftigt sich daher mit der Bewertung neuer Verfahren und Möglichkeiten zur Herstellung von Schichtsystemen. 

AG-Leitung

Dr. Ulf Seyfert | VON ARDENNE GmbH
Matthias Nestler | scia systems GmbH
Dr. Anke Hellmich | Applied Materials

INPLAS-Matrix

  • Plasma-Oberflächentechnik ist schon heute der Schlüssel zu vielen innovativen Erzeugnissen. Die Anwendungen reichen von High-Tech-Produkten wie Flachbildschirmen, Photovoltaik, Mikroelektronik und Wärmeschutzglas bis hin zu Alltagsgegenständen wie Lebensmittelverpackungen und Klebeband.
 
  • Erst unterschiedliche Technologien ermöglichen die Überwindung ungelöster Fragestellungen. Der technologische Fortschritt bildet somit die Grundlage für neue bzw. leistungsfähigere Anwendungen.